Application Presentation – Dropbox

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Dropbox ist meiner Ansicht nach das, was die iDisk aus dem MobileMe Paket sein sollte. Im Prinzip wird bei der Installation ein sog. Dropbox Ordner auf dem jeweiligen Rechner erstellt, der dann irgendwo in die “Cloud” gesynct wird. Irgendwo ist natürlich nicht ganz richtig, es werden die Daten zum Betreiber der Dropbox gesynct. Wer also etwas paranoid ist sollte vielleicht nicht unbedingt seine Gehaltsdaten oder Steuererklärungen dort ablegen. Aber für den normalen FileSync ein prima Werkzeug.  


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Der Vorteil hierbei ist in erster Linie, dass man bestimmte Daten auf mehreren Rechnern identisch, also “inSync” halten kann. Hierbei ist besonders interessant, dass es sowohl Clients für Mac OS X, Windows und auch Linux gibt. Eine iPhone App zur Ansicht der Daten innerhalb der Dropbox von unterwegs ist auch verfügbar. Im Standard erhält man 2 GB Platz in der Cloud. Durch Einladen neuer User kann man sich mit jedem 250MB Schritt bis auf 5GB Online-Space hocharbeiten. Gegen Einwurf mittelgrosser Münzen oder Scheine kann man auch gern mehr Online-Speicher einkaufen.

Weiterhin hat man die Möglichkeit bestimmte Ordner mit Freunden zu teilen. In unserem Fall teilen wir bspw. einen Ordner mit dem Namen “apfelcouch” (bei manchen auch #apfelchat?!) und dessen Inhalt. Dort legen wir unter anderem Desktop Wallpaper ab um uns den lästigen Austausch untereinander via Mail oder FTP zu ersparen. Diese Funktion kann natürlich auch für sonstigen Datenaustausch wie bspw. innerhalb einer Projektarbeit genutzt werden. Anwendungsfälle gibt es da eigentlich genug, lasst Eurer Phantasie freien Lauf.

Besonders erwähnenswert ist die Möglichkeit mit Hilfe der Dropbox auch die Einstellungen verschiedener Applikationen auf verschiedenen Macs identisch zu halten. Hier kurz am Beispiel Adium erklärt. Wer Adium nutzt wird wissen, dass man auch gerne mal etwas an dem Aussehen des Multimessengers ändert. Wer aber auch mehrere Macs besitzt, wird ebenfalls wissen, dass es sehr lästig ist diese Einstellungen auf allen Geräten identisch zu halten. Hier kommt nun die Dropbox ins Spiel.

Nehmen wir mal an man hat sein Adium fertig konfiguriert. Dann findet man im Ordner “~/Library/Application Support” einen Ordner mit dem Namen “Adium 2.0″. Diesen Ordner nimmt man nun und verschiebt ihn in die Dropbox. Hier sollte man sich vielleicht vorher noch einen Ordner “Apps” erstellen, damit man hinterher auch weiss, dass dort die Applikations Informationen liegen. Jetzt muss man dem Mac bzw. Adium nur noch klar machen, wo seine Konfigurationsdateien liegen.

Wer sich mit Symbolic-Links aus der Linux/Unix Welt auskennt weiss was jetzt kommt. Wir schnappen uns also ein Terminal Fenster und wechseln in das Applcation Support Verzeichnis des jeweiligen Users und benutzen den Befehl “ln -s “Quelle” “Ziel”" wie im Screenshot zu erkennen.Terminal-Symbolic.png

Schon verweist also ein symbolischer Link auf den Korrekten Ordner. Nachdem wir das gemacht haben können wir Adium wieder starten und es arbeitet als wäre nichts gewesen. Nun kann man die gleiche Prozedur (beginnend bei der Erstellung des symbolischen Links) auf jedem anderen Mac durchführen auf dem die Dropbox und Adium installiert wurde. Dies geht prinzipiell mit fast allen Applikationen, wohlgemerkt nur FAST allen! :)
Startet man nun Adium auf einem anderen Mac sieht es genauso aus, wie auf dem Urpsrungs-Mac. Besonders spannend bei Adium ist dann auch der Umstand, dass die Logfiles immer vollständig sind.

Alles in Allem kann ich ohne die Dropbox fast nicht mehr leben. Die Entwickler sind fleissig und es gibt quasi fast täglich neue Developer Builds zur Beseitigung von Problemen, zumindest dann wenn man mutig ist und die Dev-Builds verwendet. Für die weniger mutigen gibt es sehr gute Stable-Builds.

apfelcouch.de Wertung: sehr gut!

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